Von Bernd Niquet
Eigentlich wollte ich heute der Jahreszeit entsprechend über Zusammenhänge im Verhalten von Skifahrern auf der Piste und Börsianern an den Märkten schreiben, doch dann traf mich diese Nachricht:
Ein Analyst der Berliner Weberbank hat ausgerechnet, dass der Dax in diesem Jahr den stärksten Januarstart seit 37 Jahren hingelegt hat.
Und ich denke: Dann habt ihr das ja alle nicht erlebt, Babies. But I know I did.
Vor 37 Jahren, da schrieben wir das Jahr 1974/75. Da befanden wir uns mitten in der ersten Ölkrise – und die Menschen waren unisono der Meinung, unser Wirtschafts- und Finanzmodell wären an einem ultimativen Ende angelangt.
Das kommt einem merkwürdig vertraut vor, nicht wahr, Babies?
Und dennoch dauerte es dann immer noch geschlagene neun Jahre, bis ein gewisser Paul C. Martin in Deutschland mit seinem Buch „Wann kommt der Staatsbankrott?“ das Crashprophetentum erfand.
Erinnert sich wenigstens daran noch einer, Babies?
Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.
***********************UND VERGESSEN SIE NIE: DIE WIRKLICHE WAHRHEIT LIEGT IMMER JENSEITS DES GELDES!!!
BUCH-NEUERSCHEINUNG: Bernd Niquet, „Jenseits des Geldes“, Leipzig 2011, 506 Seiten, 18 Euro, ISBN 978-3-86268-408-3.
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Das Geld hat den Menschen aus langen historischen Abhängigkeiten befreit. Wer heute etwas haben möchte, bezahlt mit Geld und muss keine anderweitigen Gegenleistungen mehr anbieten. Die meisten Bereiche unseres Lebens liegen allerdings jenseits des Geldes. Wie steht es jedoch jenseits des Geldes mit der Freiheit? Bernd Niquet verfolgt den Lebensweg einer Gruppe von Menschen und stellt fest, dass selbst der Wegfall materieller Restriktionen uns nicht von unseren alten Fesseln befreit. Im Gegenteil, die Vergangenheit bestimmt weit stärker über uns als die gesamte Geldsphäre das je vermag.









