Von Bernd Niquet
Da greife ich nun nach langen Urlaubswochen und einer völligen Abstinenz von Nachrichten (außer dem Wetterbericht), ganz besonders jedoch von der Börse, wieder nach der Zeitung. Und was sehe ich? Die Aktien stehen immer noch so wie vor dem Urlaub. Und der Börsenbericht des Tages ist überschrieben „Die Anleger sind immer noch nervös“.
Dabei muss ich an das erstmals im Jahre 1874 erschiene Buch „Middlemarch“ der unter dem Pseudonym George Elliot schreibenden Autorin Mary Ann Evans denken, in dem sich das schöne Bonmot findet, unter allen Formen der Dummheit sei die Prophezeiung nun wirklich die überflüssigste. Dem ist auch nach 136 Jahren eigentlich nichts hinzuzufügen.
Anregungen oder Kritik bitte an Bernd Niquet.
… UND ALS STRANDLEKTÜRE FÜR DEN URLAUB:
Bernd Niquet, "Wie ich die Finanzkrise erfolgreich verdrängte", Leipzig 2010, 465 Seiten, 16 Euro, ISBN 978-3-86901-830-0.
Einige prominente Stimmen zum Buch:
„Es hat mir die Augen geöffnet.“ Bernard L. Madoff
„Ich schreibe seitdem ein eigenes Buch.“ Jérôme Kerviel
„Wir sind noch gar nicht tot.“ Richard Fuld
„Ich auch nicht.“ Bernard Cornfeld
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