(Instock) Der Dax verlor nach einer Achterbahnfahrt in der vergangenen Börsenwoche 54 Zähler. Drei Tagen mit Kursgewinnen standen zwei Verlusttage gegenüber. Schlußstand: 5.951 Punkte. Im August hat sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft im Vergleich zum Vormonat weiter aufgehellt. Der vom Ifo Institut für Wirtschaftsforschung ermittelte Geschäftsklima-Index stieg von 106,2 auf 106,7 Punkte. Experten hatten nach dem starken Anstieg im Juli einen leichten Rückgang auf 106,0 Punkte erwartet. Der Teil-Index für die aktuelle Geschäftsbeurteilung kletterte von 106,8 auf 108,2 Punkte. Der Index der Geschäftserwartungen sank von revidiert 105,6 auf 105,2 Punkte. Die Commerzbank wolle möglichst noch im Herbst das Grundkapital erhöhen, berichtete das „Handelsblatt“. Gedacht sei an ein Volumen von bis zu 5 Milliarden Euro. Zum Vergleich: Die derzeitige Marktkapitalisierung liegt bei rund 7,4 Milliarden Euro. Bank of America/Merrill Lynch stufte den Baustoffproduzenten HeidelbergCement von „kaufen“ auf „neutral“ ab und senkte das Kursziel von 65 auf 37 Euro. Die Deutsche Bank rutschte unter die Unterstützung bei etwa 50,25 Euro. Ins Wochenende verabschiedete sich der deutsche Branchenprimus mit 50,14 Euro. Infineon behauptete sich oberhalb der bei 4,45 Euro verlaufenden 200-Tage-Linie. Angeblich soll der Verkauf der Handychipsparte an Intel unmittelbar bevorstehen. Unicredit stufte Merck von „halten“ auf „kaufen“ hoch und korrigierte das Kursziel von 64 auf 82 Euro. Analysten von Bernstein senkten das Kursziel von Beiersdorf von 40 auf 37 Euro und bestätigten die Bewertung „underperform“. Die Royal Bank of Scotland empfahl FMC zum Kauf. Kursziel: 50 Euro. In der kommenden Woche dürfte sich der Dax angesichts der Vorgaben aus New York zunächst wieder über die 6.000 Punkte-Marke wagen. US-Notenbankchef Ben Bernanke hatte mit seiner Ankündigung, die heimische Wirtschaft bei einer weiteren Abkühlung mit allen Mitteln stützen zu wollen, am Freitag an der Wall Street eine Erholungsrallye ausgelöst.
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