(Instock) Der Dax legt gegen 15.45 Uhr 43 Zähler auf 6.237 Punkte zu. Am Devisenmarkt notiert der Euro mit 1,2990 US-Dollar. Eine Feinunze Gold kostet 1.172 Dollar.
Im Blickpunkt
Analysten der Deutschen Bank stuften Fresenius (+ 3,2 Prozent auf 54,42 Euro) und FMC (+ 4,2 Prozent auf 42,90 Euro) von „halten“ auf „kaufen“ und korrigieren die Kursziele von 55,50 auf 63 Euro (Fresenius) und von 44,40 auf 51 Euro (FMC). Der Dialyseanbieter FMC werde vom veränderten Vergütungssystem in den USA nicht belastet, glauben die Analysten.
Daimler (- 2,7 Prozent auf 41,97 Euro) hat seine Mitte Juli vorgelegten Bilanzfragmente ergänzt: Der Gewinn erreichte 1,31 Milliarden Euro – zwölf Monate zuvor mußte noch ein Verlust von 1,06 Milliarden Euro ausgewiesen werden. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdienten die Stuttgarter, wie bereits berichtet, 2,1 Milliarden Euro. Der Umsatz zog von 19,61 auf 25,11 Milliarden Euro an. Im Gesamtjahr soll der Umsatz gegenüber 2009 (78,9 Milliarden Euro) „deutlich“ zulegen und das EBIT statt 4 nun 6 Milliarden Euro erreichen (2009: - 1,51 Milliarden Euro).
Morgan Stanley degradierte Metro (- 0,5 Prozent auf 42,58 Euro) von „gleichgewichten“ auf „untergewichten“. Kursziel: unverändert 39 Euro.
SAP (- 2,1 Prozent auf 36,47 Euro) erhöhte den Überschuß im zweiten Quartal von 426 auf 491 Millionen Euro. Der Umsatz legte von 2,58 auf 2,89 Milliarden Euro zu. Marktbeobachter hatten im Vorfeld 525 Millionen Euro Gewinn und 2,75 Milliarden Euro Umsatz erwartet. Der Umsatz mit Softwarelizenzen zog von 543 auf 637 Millionen Euro an und übertraf damit die Prognose von 600 Millionen Euro. Der Umsatz mit Software und softwarebezogenen Dienstleistungen stieg von 1,95 auf 2,26 Milliarden Euro (Prognose: 2,1 Milliarden Euro). UBS und Nomura empfehlen den Softwareentwickler nach wie vor mit Kurszielen von 42 Euro (UBS) beziehungsweise 44 Euro zum Kauf.
Der Gewinn der Deutschen Bank (+ 4,9 Prozent auf 52,86 Euro) legte im zweiten Quartal von 1,07 auf 1,17 Milliarden Euro zu. Vor Steuern (EBT) zog der Gewinn von 1,32 auf 1,52 Milliarden Euro an. Analysten hatten vor Steuern mit 1,56 Milliarden Euro, nach Steuern mit 1,03 Milliarden Euro gerechnet. Der Zinsüberschuß weitete sich von 2,76 auf 3,98 Milliarden Euro aus, der Provisionsüberschuß von 2,24 auf 2,59 Milliarden Euro. Das Handelsergebnis brach dagegen von 2,61 Milliarden auf 110 Millionen Euro ein. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wurde von 1 Milliarde auf 243 Millionen Euro reduziert. Nach wie vor wagt die Bank keine konkrete Prognose für das Gesamtjahr.
Gewinner
1. Deutsche Bank + 4,92 Prozent (Kurs: 52,86 Euro)
2. Coba + 4,74 Prozent (Kurs: 6,98 Euro)
3. FMC + 4,24 Prozent (Kurs: 42,90 Euro)
Verlierer
1. Daimler - 2,76 Prozent (Kurs: 41,97 Euro)
2. SAP - 2,15 Prozent (Kurs: 36,47 Euro)
3. Bayer - 1,74 Prozent (Kurs: 44,71 Euro)
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