(Instock) Nur am vergangenen Donnerstag schloß der Dax in der Verlustzone. Der Index zog im Wochenvergleich 279 Zähler an. Schlußstand: 5.877 Punkte. Die EZB ließ den Leitzins wie erwartet unverändert bei 1,00 Prozent. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck will den US-Laborausrüster Millipore für insgesamt 7,2 Milliarden Dollar inklusive Schulden übernehmen. Je Aktie werden 107 Dollar geboten. Im vergangenen Jahr setze das Unternehmen 1,65 Milliarden Dollar um. Die Transaktion soll mit vorhandenen Barmitteln und einem Darlehen finanziert werden. Credit Suisse degradierte Bayer von „outperform“ auf „neutral“ und senkte das Kursziel von 55 auf 52 Euro. Im vergangenen Jahr flog die Lufthansa 112 Millionen Euro Verlust ein. 2008 hatte die Fluggesellschaft noch 542 Millionen Euro Gewinn verbucht. Operativ brach der Gewinn von 1,3 Milliarden auf 130 Millionen Euro ein. Der Umsatz schrumpfte von 24,8 auf 22,3 Milliarden Euro. Für 2009 soll keine Dividende ausgeschüttet werden. Der Gewinn des Sportartikelanbieters Adidas brach im vierten Quartal 2009 von 54 auf 20 Millionen Euro ein, der Vorsteuergewinn (EBT) von 54 auf 16 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel der Gewinn von 107 auf 42 Millionen Euro. Der Umsatz ging im Vergleich zur Vorjahresperiode von 2,57 auf 2,46 Milliarden Euro zurück. Im Gesamtjahr sanken der Gewinn von 644 auf 245 Millionen Euro, das EBIT von 1,07 Milliarden auf 508 Millionen Euro und der Umsatz von 10,8 auf 10,38 Milliarden Euro. Analysten hatten 250 Millionen Euro Gewinn und 10,4 Milliarden Euro Umsatz erwartet. Angesichts des Gewinneinbruchs soll die Dividende von 50 auf 35 Cents je Aktie reduziert werden. Im laufenden Jahr rechnet Adidas mit 400 bis 450 Millionen Euro Gewinn.
Analysten der Citigroup erhöhten das Kursziel von FMC von 38,50 auf 44 Euro und bestätigten die Kaufempfehlung. Großaktionär Fresenius wurde von „verkaufen“ auf „halten“ hochgestuft und das Kursziel von 36 auf 54 Euro angehoben. Beiersdorf will angesichts des Gewinnrückgangs im vergangenen Jahr die Dividende von 90 auf 70 Cents je Aktie reduzieren. Der Kosmetik- und Klebstoffkonzern hat seine bereits Mitte Januar vorgelegten vorläufigen Zahlen für 2009 bestätigt. Im vergangenen Jahr schrumpfte der Gewinn von Linde von 776 auf 653 Millionen Euro, das EBT von 1 Milliarde auf 838 Millionen Euro. Der Umsatz des Industriegase-Anbieters und Anlagenbauers sank von 12,66 auf 11,21 Milliarden Euro. Analysten hatten 11,3 Milliarden Euro Umsatz und 860 Millionen Euro EBT prognostiziert. Für 2009 will Linde eine unveränderte Dividende von 1,80 Euro je Aktie ausschütten. Der Stahlkonzern Salzgitter fuhr 2009 einen Fehlbetrag von 386,9 Millionen Euro ein. Für 2008 waren 676,9 Millionen Euro Gewinn ausgewiesen worden. Vor Steuern (EBT) erreichte das Minus, wie bereits Mitte Februar veröffentlicht, 496,5 Millionen Euro (2008: + 1 Milliarde Euro). Der Umsatz brach von 12,5 auf 7,82 Milliarden Euro ein. Analysten hatten 7,9 Milliarden Euro Umsatz und einen Jahresverlust von 410 Millionen Euro prognostiziert. Am kommenden Dienstag will die Post ihren Jahresabschluß vorlegen, einen Tag später ist Eon an der Reihe. Am Donnerstag folgen Zahlen von K+S.
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